Von gruseligen Zeiten und einer schmucken Burg
Unser Besuch im Pottensteiner Scharfrichtermuseum und der Burg Rabenstein
Abschlussradtour im Oktober 2013


Schädel mit Nagel. Eines von vielen "Exponaten" des Scharfrichtermuseums in Pottenstein


Die Burg Rabenstein im Ahorntal wird heute als Hotel genutzt. Eine Führung durch den prachtvollen Bau gibt es alle halbe Stunde.


Die Kapelle der Burg Rabenstein. Mehr Infos zur Burg unter: www.burg-rabenstein.de

Der Einfallsreichtum anderen Menschen entsetzliche Qualen zu bereiten, scheint schier unbegrenzt. "Warum ist der Mensch gewaltsam?" Einfache Antwort: "Weil er dazu in der Lage ist". Und das nicht nur in grauer Vorzeit, nein, Folter bis zum Tode sind auch heute allgegenwärtig. Diese Erkenntnisse erlangt man bei einem Besuch des Scharfrichtermuseum (oben links) im Pottenstein, den man sich nicht entgehen lassen sollte. Doch unsere Radtour im Oktober hatte auch angenehmere Aspekte zu bieten, so der Besuch der Burg Rabenstein im Ahorntal (oben rechts), einem Schmuckkästchen der Fränkischen Schweiz. Alles in allem können wir auf eine äußerst abwechslungsreiche Radtourensaison 2013 mit einem gelungenen Abschluss zurückblicken.


Der Veldensteiner Forst birgt viele Geheimnisse
Unsere Radtour im September 2013, am Tag des offenen Denkmals

In mühevoller Kleinarbeit fanden die beiden Heimatforscher Richard Wächter (2ter v.l.) und Heinz Hertel (ganz rechts) viele interessante Stellen im Veldensteiner Forst, die Aufschluss geben, wie aktiv im Mittelalter Eisenerz aus dem Boden geholt und verarbeitet wurde. Und das lange bevor man an den bekannten Orten wie z.B. Plech, Pegnitz und Auerbach damit im großen Stil begann. Einige dieser geheimnisumwobenen Stellen wurden den Teilnehmern unserer Septemberradtour fachkundig veranschaulicht.  


Am Tage des offenen Denkmals standen Naturdenkmäler im Veldensteiner Forst zur Besichtigung auf dem Programm. 

In der Nähe von Fischstein gibt es z.B. so genannte "Erzpingen", Bodenvertiefungen die durch bergmännische Schürfung über Tage entstanden sind.  Davon gibt es allein im Forst über tauschend Stück. Noch heute findet man an solchen Orten Eisenerzknollen. Man könnte den beiden stundenlang zu hören. Schade nur, dass das Interesse, was die Teilnehmerzahl betrifft, sehr spärlich war.


Unsere Radtour zu den Fledermäusen im August 2013
Wetterfest musste man schon sein

Man kann halt nicht immer Glück mit dem Wetter haben. Trotzdem hat unsere Radtour im August den Teilnehmern viele Spaß bereitet, zumal sich uns eine Gruppe des ADFC-Hof mit angeschlossen hat. Darüber haben wir uns sehr gefreut. Tourenleiter Heiner Seidel führte uns, nach der obligatorischen Reifenpanne bei der Teufelshöhle nach Oberailsfeld, in der Nähe von Waischenfeld. Wie im Bild unten zu sehen, bestaunten die Teilnehmer dort die Fledermauspopulation im Dachstuhl der kleinen aber feinen Dorfkirche.


Auf dem Weg zum Dachstuhl der Kirche hat man einen sehr schönen Rundblick über die den gesamten Innenraum. Oben im Dach angekommen erwarteten uns ca. 200 Fledermäuse, die gerade ihren Mittagsschlaf hielten. Sie ließen sich auch nicht stören!

Die Messnerin Frau Neuner öffnete uns die Türen für einen Blick auf diese bemerkenswerten Tiere. Bei gutem Wetter kann man dort tagsüber bis zu 2000 Langohrfleder-
mäuse antreffen. Wegen der kühlen Witterung waren es aber diesmal deutlich weniger.


 

BR-Radltour am 07.08.2013 zu Gast in Pegnitz 
Ein grandioser Tag für die Radfahrer und für die zahlreichen Besucher

(Von rechts nach links) BR-Kommentator Roman Röll, Pegnitzer Bürgermeister Uwe Raab und Landrat Hermann Hübner, die beide ein Teil der Etappe nach Pegnitz mitfuhren, begrüßten mit zahlreichen Bürgern die 1200 Radfahrer der BR-Radltour am Neuen Rathaus in Pegnitz. Einen ausführlichen Bericht zu diesem Großereignis mit vielen Bildern lesen Sie hier


Radtour zum "ÖBG" nach Bayreuth im Juli

Ein weiteres Highlight der diesjährigen Radlsaison war am Sonntag, 21.07.2013 der Besuch der Pegnitzer ADFC-Radlgruppe beim Ökologisch Botanischen Garten (ÖBG) in Bayreuth. Diese Einrichtung des ÖBG der Universität Bayreuth präsentiert naturnahe Vegetationstypen aus aller Welt. Die Anlage ist weniger touristisch,  sondern mehr forschungstechnisch ausgelegt und dient in erster Linie der Erforschung der Pflanzenwelt unseres Planeten. Aber das gerade macht die Anlage so interessant. Neben dem großen Außenbereich, mit den zahlreichen Vegetationszonen und ihren Besonderheiten, wurden auch die Gewächshäuser 


Bei einer fachmännischen Führung von Tourenleiter Hendrik Plümer (im Bild links) durch die große Außenanlage des ÖBG konnten nahezu alle Erdteile „bereist“ werden.


Auf dem Weg nach BT. Unsere Gruppe hier zu sehen in der Nähe von Großweiglareuth.

mit ihren verschiedenen tropischen Klimazonen in Augeschein genommen. Fazit unseres Besuchs: Er machte neugierig auf mehr und wird dringend zur Nachahmung empfohlen.  Mehr zum ÖBG unter:  www.obg.uni-bayreuth.de. Das Bild oben zeigt die Gruppe vor dem „Viktoriabecken“ mit dem Riesenseerosen, die nach der Königin Viktoria von Großbritannien benannt wurden.
Aber auch der Weg zum Ziel war bei sonnigem Wetter ein Genuss. Vielen Teilnehmern/Innen waren die naturnahen Nebenstrecken nach Bayreuth noch unbekannt. Erfreulich ist auch die zunehmende Zahl an Teilnehmern, die nicht Mitglied im ADFC sind. Weitere Radtourentermine siehe weiter unten oder unter "Termine".


Kurier-Radwandertag eine runde Sache
Ein Tag im Juni, für die Radfahrer

Mit so vielen Teilnehmern an der "langen" Radtour des ADFC-Pegnitz zum Kurier-Radwandertag hat Tourenleiter Roland Berner nicht gerechnet. Bei bestem Radlwetter gab es am 16.06.2013, außer einen Platten, keinerlei Probleme. Mehr zum Thema hier... 


Von der Quelle bis zur Mündung
Der Ruhrtal-Radweg begeistert. Unsere Mehrtagesradtour Ende Mai 2013

Ende Mai 2013 startete der ADFC-Pegnitz mit 7 Teilnehmern zu einer Mehrtages-Radtour von der Ruhrquelle in  Winterberg,  nach Duisburg zur Mündung der Ruhr in den Rhein. Während der Süden der Nation im Regen versank, kamen die 7 Teilnehmer bis auf 2-3 Stunden auf der zweiten Etappe ohne Regen davon. Am letzten Tag, 02.06. blinzelte sogar die Sonne das eine oder andere Mal durch die grauen Wolken. Und auch bei dieser 4tägigen Radreise gab es viel zu erleben.
Mehr zu Thema hier...


Sie haben Ihr Ziel erreicht. Die Mündung der Ruhr bei Duisburg. Von links: TL Roland, Esther, Heiner, Sonja, Gerhard und Hendrik.


Besuch im Turmuhrenmuseum in Gräfenberg Anfang Mai 2013

Bei besten Radlwetter fand unsere Radtour zum Turmuhrenmuseum nach Gräfenberg leider nur sehr geringen Anklang. Dem Tourenleiter Gerhard Friedrich gilt trotzdem für seine umfangreichen Vorbereitungen zu dieser Tour von den wenigen Beteiligten allerbesten Dank. Allein schon der Weg durch die blühenden Landschaften der Fränkischen Schweiz war lohnenswert. Eine sehr informative und exklusive Führung durch das Museum von Georg Rammensee, ein Nachfahre der Uhrmacherfamilie Rammensee war der Höhepunkt dieser Tour.


Unser Radtourenauftakt im April 2013
Von Windrädern und Biohonig. Ausführlicher Bericht -> (klick hier)